Rotes Band
„Rotes Band“ ist eine Hommage an die Bildsprache des Barock –
reich an Detail, tief in Licht und Schatten, durchwirkt von Symbolik.
Schon als Kind habe ich es geliebt, im Veitshöchheimer Schlossgarten zwischen Heckenfiguren und Wasserspielen umherzustreifen oder in der Würzburger Residenz zu stehen, unter Tiepolos Himmeln, wo Engel schweben und Licht in Gold übergeht.
Dort begann meine Faszination – für das Glitzern von Blattgold, das Aufleuchten eines Schnörkels, für dieses unerschrockene „Mehr“, das der Barock so selbstverständlich feiert.
Ich liebe diese Üppigkeit, diese Großzügigkeit im Denken und Gestalten, bei der nichts bescheiden tut, was eigentlich leuchten will.
Diese Haltung begleitet mich bis heute.
Ich male nicht, um die Vergangenheit zu zitieren, sondern um das Gefühl dahinter lebendig zu halten – die Bewegung, den Glanz, das Drama und all das Leben dazwischen.
„Rotes Band“ greift diese Sprache auf – nicht als Rückblick, sondern als Bekenntnis.
Der Barock kannte keine Angst vor Fülle. Er war großzügig, verschwenderisch, leidenschaftlich – und gerade darin wahrhaftig.
Ich liebe diese Freiheit, dieses „Zuviel“, das sich nicht rechtfertigt.
Vielleicht ist es heute fast ein Wagnis, so zu empfinden – in einer Zeit, die Schlichtheit und Funktionalität feiert.
100 x 100 cm
2.400 €
Rotes Band
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Detail
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Raumbeispiel